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Arbeitsspeicher optimal nutzen – so geht‘s

Den PC mit zusätzlichem Arbeitsspeicher versehen, aber nichts rührt sich? Mit diesen einfachen Schritten gehen Sie das Problem an und lösen es!

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Da hat man seinen Rechner schon mit zusätzlichem Arbeitsspeicher ausgerüstet, aber von der  erwarteten Leistungsverbesserung ist wenig zu spüren, weil Windows XP nach wie vor alle naselang Daten auf die Festplatte auslagert. Kommt Ihnen das bekannt vor? Helfen Sie Windows auf die Sprünge und sorgen Sie dafür, dass das Betriebssystem den Arbeitsspeicher optimal nutzen kann –  wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einem einfachen, bewährten Trick Ihren Rechner  flottmachen können.

Die system.ini neu konfigurieren

Indem Sie Änderungen an der Datei system.ini vornehmen, können Sie die Performance Ihres Geräts in der Regel bereits deutlich verbessern. Durch das im Folgenden beschriebene Vorgehen verhindern Sie zwar nicht, dass Windows Daten aus dem RAM auf die Festplatte schreibt, aber Sie profitieren von einer besseren Performance beim Zugriff; häufig verwendete Programme und Dateien bleiben im Arbeitsspeicher erhalten.

Wichtig ist allerdings, dass Sie sich genau an die Anleitungsschritte halten und darüber hinaus keine weiteren Änderungen an der system.ini-Datei vornehmen – andernfalls kann Ihr Betriebssystem instabil werden oder gar bleibenden Schaden davontragen.

Zunächst müssen Sie die system.ini-Datei öffnen. Rufen Sie dazu erst per Klick auf den „Start“-Button das Windows-Startmenü und dann „Ausführen“ auf. Geben Sie  c:\windows\system.ini in das Suchfeld des Fensters ein und bestätigen Sie mit „OK“.

Den Passus ConservativeSwapfileUsage=1 einfügen

Windows sollte Ihnen nun einen Editor mit dem Inhalt der system.ini-Datei anzeigen. Unmittelbar nach der Zeile mit dem Eintrag [386Enh] müssen Sie jetzt einen zusätzlichen Wert eintragen: Fügen Sie im Anschluss an die Zeile[386Enh] den Passus ConservativeSwapfileUsage=1 ein (kopieren Sie diese Zeile am besten und fügen Sie sie per copy & paste in die system.ini-Datei ein).

Speichern Sie die geänderte system.ini-Datei ab, schließen Sie den Editor sowie sämtliche von Ihnen gerade benutzten Programme. Damit die von Ihnen vorgenommene Änderung wirksam wird, müssen Sie Ihren Rechner jetzt neustarten.

Schon der Neustart sollte schneller vonstatten gehen, und in Zukunft können sowohl die von Ihnen genutzten Programme als auch das Betriebssystem auf zusätzlichen Arbeitsspeicher zugreifen.

Systemleistung mit ReadyBoost steigern

Sie haben beizeiten den Umstieg auf Windows 7, Windows 8 oder Windows Vista vollzogen? Dann können Sie mit der in allen Versionen enthaltene Cache-Technik ReadyBoost SD- oder CompactFlash-Karten als zusätzlichen Festplattenspeicher einbinden, um volle Leistung aus Ihrem Arbeitsspeicher herauszuholen.

Auf den Speicher von Flash-Medien kann Ihr Rechner nämlich in aller Regel merklich schneller zugreifen als auf Festplattenspeicher. Benchmarking-Tests haben gezeigt, dass durch den Einsatz von ReadyBoost besonders auf Rechnern mit vergleichsweise kleinem physischem Arbeitsspeicher merkliche Leistungssteigerungen möglich sind. Bedingung für die Nutzung von ReadyBoost ist ein Flash-Speichermedium, das mindestens 230 MB freien Arbeitsspeicher bietet und eine Reihe besonderer Spezifikationen bezüglich Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sowie Formatierung erfüllen muss – am besten orientieren Sie sich bei der Auswahl eines geeigneten Speichersticks einfach am ReadyBoost-Label.

Weitere Informationen zum Thema Arbeitsspeicher

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