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iOS 7 – Das ist neu

Seit dem 18. September verteilt Apple sein überarbeitetes mobiles Betriebssystem iOS 7 an seine Kunden. Grund genug für uns gute zwei Wochen nach dem Release einen Blick auf das neue Betriebssystem zu werfen und ein erstes Resümee zu ziehen.

Die auffälligste neuerung unter iOS 7 ist wohl das Design. Es ist nun wesentlich flacher als zuvor. Auf Skeumorphismus verzichtet Apple in allen Bereichen des Betriebssystems und orientiert sich damit beim Design nicht mehr an Alltagsgegenständen. Damit passt sich Apple der breiten Masse der Hersteller an die neuerdings auf ein flaches und schlichtes Design setzen.

HomescreenApp_Folder

Neben dem Design hat Apple sämtliche Animationen überarbeitet. Leider führt das teilweise dazu, dass Bewegungsgesten nicht mehr zur Animation passen. Als Beispiel lässt sich hier das iPad nennen. Wischt man mit vier Fingern über das Display nach oben, so tat sich unter iOS 6 das Multitaskingmenü von unten her auf. Unter iOS 7 fliegt es von der rechten Seite hinein. Beim Anwender sorgt dies bei der ersten Benutzung für Verwirrung. Immerhin ist das Multitasking durch eine große Vorschau der geöffneten Anwendungen ergänzt worden. Auf diese Wiese lässt sich schnell die Richtung App ausfindig machen. Mit einer Wischbewegung nach oben lässt sich die App nun schließen. Die Suche „Spotlight“ öffnet sich nun mit einem Wisch von oben nach unten auf dem Home Bildschirm. Hinzugekommen ist ein Kontrollzentrum, welches mit einem Wisch vom unteren Bildschirmrand nach oben geöffnet werden kann. Es enthält Schnellzugriffe für diverse Einstellungen und Apps.

Da wir derzeit kein iPhone 5s zur Verfügung haben, sondern lediglich auf ein iPhone 4 zurückgreifen können, bleiben uns die meisten der Neuerungen unter iOS 7 verwehrt. Darunter befindet sich die neue Kamera-App, die Aufnahmen in Zeitlupe ermöglicht, oder auch AirDrop. Mit dieser Funktion ist es möglich Dateien zwischen iOS Geräten zu teilen. Dies wird über eine Ad-hoc WLAN-Verbindung realisiert.

Eine weitreichende Änderung hat der mobile Browser „Safari“ erfahren. URL und Suchleiste wurden kombiniert und Tabs werden nun in einer Cover-Flow ähnlichen Übersicht dargestellt. Geschlossen werden Sie mit einem Wisch nach links. Der private Modus lässt sich nun direkt im Browser einschalten. Der umständliche Weg über die Einstellungen lässt sich nun sparen. In der Musik-App sucht man das altbekannte Cover-Flow allerdings vergebens. Es wurde durch eine Kachel-Ansicht aller Cover ersetzt.

Cover_flow iOS_tabs

Leider können wir an dieser Stelle nicht alle Funktionen und Änderungen des neuen iOS vorstellen, da es schlichtweg zu viele sind. Trotz der der vielen Neuerungen fällt unser Fazit durchwachsen aus. Die meisten der neuen Funktionen gefallen uns zwar. Allerdings läuft das Betriebssystem auf dem iPhone nicht wirklich flüssig. Hier bleibt zu hoffen, dass Apple in einer der folgenden Versionen noch einmal an der Performance arbeitet. Auf dem iPad sind uns leider einige Fehler in den Animationen aufgefallen, die zur Rucklern führen, obwohl das iPad genügend Leistung aufbringen kann. Hier hat Apple die neuen Animationen nicht zu Ende gedacht. Schade, denn eigentlich hätten wir iOS 7 gerne eine durchweg gute Bewertung ausgestellt.

Abgelegt unter: Allgemein, Online

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