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Migration alter Windows XP Clients auf Windows 7

Da der Support für Windows XP bald auslaufen wird, müssen auch wir bzw. unsere Kunden sich auf die Migration von den alten Windows XP Systemen auf  Windows 7 einstellen. Auf dieses Thema möchte ich heute etwas näher eingehen.

In unserem Falle haben wir uns für eine Migration auf komplett neue Hardware entschieden, das ist wohl die einfachste aber sowohl als auch Kostenintensivste Methode der Migration. Der Vorteil liegt daran das man das alte System im Notfall parallel laufen lassen kann und nicht kompatible Konfigurationen noch anpassen kann.

Zunächst gilt es einige Dinge im Vorfeld abzuklären wie die Migration Step-by-Step ablaufen sollte.

 

Welches Betriebssystem wird installiert  bzw. welches wurde vorher genutzt? (32/-64 bit)

Welche Daten sind Wichtig und müssen übernommen werden?

Welche Programme müssen ggf. übernommen werden – sind diese Kompatibel zum neuen Betriebssystem?

Welche Konfigurationen bzw. Systemeinstellungen müssen angepasst werden ?

 

Zu Beginn sollte man sich einen ungefähren Zeitplan bzw. den Ablauf der Migration Stichpunktartig notieren. Damit der Kunde eine ungefähre Vorstellung hat was auf ihn zukommt haben wir zusätzlich einen Zeitplan erstellt wie lange die Migration dauern wird. Da das Betriebssystem bei uns schon einheitlich feststand (Windows 7, 32 Bit) konnten wir direkt mit Punkt zwei fortfahren, der Migration der Daten. Vorweg dabei natürlich die persönlichen Benutzerdaten (Eigene Daten, Favoriten, etc. ). Wichtig dabei vor allem der Ordner „AppData“ der sich im Benutzerverzeichnis befindet.  (Dieser Ordner ist versteckt und als normaler Benutzer wahrscheinlich nicht sichtbar). In diesem Ordner werden unter anderem Outlook Signaturen, Archive, Konfigurationen von Programmen sowie diversen anderen Daten gespeichert. Diesen sollte man definitiv mit übernehmen bzw. alte Daten auf dem neuen Client ersetzen.

Wichtige Daten gilt es vor der Migration auf eine externes Speichermedium oder Netzlaufwerk zu kopieren. Dazu zählen die verschiedenen Dokumente oder diverse Benutzerdaten die sich überall auf der Festplatte befinden können.
Meistens werden Dateien jedoch lokal auf dem Server gespeichert wodurch sich die Masse an Daten auf den Client Rechner im überschaubarem Rahmen halten sollte.

Vor der Programm Migration gilt es zu prüfen ob die Datenträger bzw. Installer vorhanden und auch kompatibel zum neuen Betriebssystem sind. Viele Programme benötigen eine andere bzw. neue Version der Software. Drucker benötigen einen neuen Treiber, etc.  Die Konfiguration der diversen Programme lassen sich ggf. auch übernehmen, jedoch nicht immer. Das ist individuell sehr verschieden, deshalb Vorsicht dabei!

Systemeinstellungen gibt es viele verschiedene. Angefangen von der Standardschriftgröße der Programme sowie der allgemeinen Windows Auflösung bis hin zu den eigentlichen Einstellungen in den Systemsteuerungen. Wichtige Optionen wie Druckereigenschaften am Client oder Energieoptionen sollte man stehts überprüfen und am neuen Client anpassen. Sollte es die Funktion nicht mehr geben unter Windows 7 oder diese an einer ganz anderen stelle verschoben worden sein haben wir den Benutzer kurz darüber informiert und ihm Änderung direkt vor Ort gezeigt.

 

Zum Abschluss der Migration sollte man stets einen umfangreichen Funktionstest durchführen um ggf. auftretende Fehler noch zu korrigieren.

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