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Safer Internet Day 2013

Was ist im Internet erlaubt? Welche Fotos dürfen z.B. auf Facebook gepostet werden und welche Filme darf man sich auf Streaming-Plattformen anschauen? Immer am zweiten Tag der zweiten Februar-Woche beschäftigt sich der Safer Internet Day (SID) mit Fragen dieser Art. 2013 fällt der SID somit auf den heutigen 5. Februar, wobei die inzwischen 10. Auflage des Aktionstages unter dem Motto: Online-Rechte und –Pflichten (Online Rights and Responsibilities) steht. Grund genug, hier auf IT-Dienstleistungen.de zu gratulieren und natürlich auch über die Hintergründe zu berichten. Erstmals begangen wurde dieser Aktionstag im Jahr 2004 auf Initiative der Europäischen Kommission und seitdem beteiligen sich zahlreiche Länder mit Aktivitäten und Veranstaltungen rund um das Thema Sicherheit im Netz am Safer Internet Day. In Deutschland wird der Aktionstag vom Online-Portal klicksafe.de koordiniert und betreut.

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Das Netzwerk Insafe

Einige Worte zu den Ursprüngen des Safer Internet Day: 1999 startete die Europäische Kommission ihr Safer Internet Programm im Rahmen des EU SafeBorders Projekts mit zwei wesentlichen Zielen:  Zum einen den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Online-Medien für Kinder und Jugendliche stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Und zum anderen diese Zielgruppe der Minderjährigen vor illegalem und gefährlichen bzw. unangemessenen Inhalten zu schützen. Dieses Programm steht auch heute noch unter der Leitung des EU Directorate General for Information, Society and Media, welches die zentrale Rolle, vor allem aber auch Notwendigkeit einer gemeinsamen Verantwortung bzw. Zusammenarbeit von NGOs, Bildungseinrichtungen, staatlicher Exekutivorgane, der Industrie und den Familien innerhalb der Europäischen Union fördern soll. Um diese Aspekte im Rahmen des Safer Internet Programms zu betonen, wurde 2004 das Netzwerk Insafe (Internet Safety for Europe) ins Leben gerufen.

„Aktionstage wie der Safer Internet Day sind wichtig, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das Internet neben allen Möglichkeiten und Chancen, eben auch Gefahren bereithält. Sowohl für Kinder und Jugendliche, als auch für Erwachsene. Die Grenze zwischen Recht und Unrecht ist oft nicht klar zu erkennen, Grauzonen sind im Internet nicht selten. Hier setzt der Safer Internet Day mit seinem diesjährigen Motto an und klärt über Rechte und Pflichten im Internet auf.“

(Daniel Kreuzer vom Kölner IT-Dienstleister Netzorange)

Awareness Centres  als Mittel der Kommunikation

Mit der Installation von Insafe sollten vor allem  die national laufenden Maßnahmen und Programme auf europäischer Ebene miteinander verzahnt und so der Informationsaustausch zwischen den Mitgliedsstaaten in Arbeitsgruppen und über eine Online-Plattform verbessert werden. Dementsprechend werden diese nationalen Maßnahmen in Form von ähnlichen strukturierten Awareness Centres durchgeführt, die nach EU-Maßgabe die verschiedenen Aspekte des „Safer Internet Programme“ wie folgt umsetzen:

  • Awareness Centre zur Förderung der Medienkompetenz
  • Hotline als Meldestelle für illegale Inhalte
  • Helpline als Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer

Insafe umfasst heute 30 dieser Einrichtungen, von denen 27 in EU-Mitgliedsstaaten und die restlichen drei in Island, Norwegen und Russland liegen. Um diesen Austausch-Gedanken aktiv zu fördern, veranstaltet Insafe mehrmals im Jahr Treffen dieser Awareness Centres in wechselnden Ländern. Inzwischen wird der Safer Internet aber nicht nur in den europäischen Staaten, sondern weltweit in mehr als 90 Ländern begangen.

SID 2013 in Deutschland

In Deutschland werden diese Vorgaben durch den Verbund Saferinternet DE umgesetzt und koordiniert. Neben den Online-Hotlines: internet-beschwerdestelle.de und jugendschutz.net sowie der telefonischen Helpline Nummer gegen Kummer wird der SID vor allem durch das Awareness Centre klicksafe durchgeführt und koordiniert. Dabei ist klicksafe ein gemeinsames Projekt der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Für den Safer Internet Day 2013 hat klicksafe den thematischen Schwerpunkt Rechtsextremismus im Internet gewählt und stellt dazu zahlreiche Informationsmaterialien und –angebote zur Verfügung.

Weitere Infos zum Safer Internet Day online unter:

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