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„Sie haben noch etwa 7 Monate – es tut mir leid.“

Am 08. April 2014 beendet Microsoft den Support für Windows XP SP3 und Office 2003. Für Unternehmen bedeutet dies unverzüglich mit der Planung für eine Migration nach Windows 7 oder Windows 8 zu beginnen. Doch welche Folgen bringt eigentlich das Support-Ende für Unternehmen mit?

Bye Bye Windows XP (Quelle: Microsoft)

Bye Bye Windows XP (Quelle: Microsoft)

Softwarehersteller entwickeln permanent ihre im Markt verfügbaren Produkte weiter. Ob Betriebssysteme, Office-Lösungen, Programme für die kaufmännische Abwicklung und Lagerwirtschaft oder Finanzlösungen – jedes Softwareprodukt altert mit der Zeit altern und ist kleinen Krankheiten gegenüber hilflos ausgeliefert. Nicht zuletzt der Grund, weswegen unsere IT-Systeme stetig nach Updates, Hotfixes, Patches uvm. fragen. Diese Updates sind wie Medizin für unsere Software. Sie leisten einen Beitrag dazu, die Software gesund zu halten – einige kann man sogar als Verjüngungskur betrachten. Schenken wir der Pflege unserer Software keine Beachtung, haben wir schnell ein marodes System mit Arterienverkalkung, Bandscheibenvorfällen, Diabetes und Bluthochdruck.

„Ach ja, dieses eine Update. Das hab ich weg geklickt, wofür war das denn gut?“

Die wohl größte Vitaminspritze für Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft sind die großen Servicepacks – große Pakete aus kleinen Updates, welche in jedem Betriebssystemleben etwa 2-4 mal von Microsoft bereit gestellt werden.
So beugen diese Updates unter anderem Sicherheits- oder Kompatibilitätsrisiken vor. Nicht unterstützte Softwareumgebungen, oder Umgebungen mit einem alten Versionsstand sind anfällig für Sicherheitsrisiken. Externe oder interne Prüfungen, beispielsweise durch Datenschutz- und Datensicherheitsbeauftragte können so leicht zu Aberkennung von Zertifikaten führen. Derartige Referenzen sind für Kunden und Auftraggeber durchaus abschreckend, geht es doch um Kundeninformationen und Daten, welche Dritten besser unzugänglich bleiben sollen.

„Das hat Microsoft sich ja geschickt ausgedacht…“

Die von Microsoft bereitgestellte Software kommt nicht ohne Hardware aus, dies natürlich auch im umgekehrten Fall. Hardwarehersteller und Microsoft sind sich einig, dass veraltete Software mit innovativer Hardware nicht vereinbar ist. Die Unterstützung für Windows XP ist so bei Neuanschaffungen nicht mehr gegeben.

„Neue Besen kehren gut.“

Eine Aktualisierung Ihres Softwareinventars auf den neuesten Stand mit Windows und Office bringt ihnen nicht nur einen Fortbestand des Supports durch Microsoft oder Ihrem IT-Dienstleister. Durch neue Innovationen steigt die Produktivität Ihrer Mitarbeiter und betriebliche Abläufe werden durch verbesserte Sicherheit und Verwaltung optimiert. Neueste Trends wie Virtualisierung oder Cloud sind auch für Ihre IT-Struktur verfügbar.

„Was ändert sich für den Anwender beim Umstieg auf Windows 7?“

Zunächst werden viele Benutzer die neue Ansicht modern und innovativ empfinden. Dieser optische Eindruck ist aber auch durchaus von praktischer Natur. Windows 7 zeigt uns auf den ersten Blick eine neue Startleiste. Programmverknüpfungen lassen sich bequem sortieren, verschieben oder entfernen.
Für die private Nutzung ist die einfache Einrichtung von Heimnetzwerken von großer Bedeutung. Einmal auf einem PC aktiviert, benötigt man auf allen anderen, im Netzwerk verfügbaren PC, nur noch ein Kennwort mit welchem die Verbindung zum und Einrichtung des Netzwerkes vollendet wird.
Hier erkennt man bereits: Mit Windows 7 kommt man schneller ans Ziel.
Microsoft hat sich bei der Entwicklung des Systems die Frage gestellt, wie Anwender Windows benutzen und wie man diesen die Anwendung des Systems erleichtern kann. Viele früher umständliche Routinen sind nun mit wenigen Klicks umsetzbar. In der Masse führt dies zu einer höheren Produktivität, auch wenn Anwendungen nicht schneller laufen, als bei der Vorgängerversion XP.
Unterstützung bei der Einbindung großer Netzwerke (Domänen) oder Konfiguration von Sicherheitsrichtlinien und Zugriffsrechten ist nun selbstverständlich.
Kritische Anwendungen, welche unter XP laufen, können in Windows 7 im sogenannten „XP-Modus“ betrieben werden. Dahinter verbirgt sich ein virtuelles XP, welches ohne zusätzliche Lizenzierung oder Hardware per Mausklick gestartet werden kann.

Die NETZORANGE IT GmbH aus Köln unterstützt Unternehmen bei der Migration von Windows XP und Office 2003 auf Windows 7 und Office 2010, Office 2013 oder Office 365.

„Jetzt muss ich schon wieder Geld für die neue Software in die Hand nehmen? Erst vor 2 Jahren haben wir doch unsere IT-Landschaft erneuert!“

Nicht immer müssen hohe Kosten für die Neuanschaffung von Lizenzen aufgebracht werden:
Haben Sie Ihre Lizenzierung über einen Volumenlizenzvertrag mit Software Assurance durchgeführt, besteht sogar das Recht auf eine neuere Version von Windows und/oder Office. Es kommen so in der Regel keine neuen Lizenzierungskosten auf das Unternehmen zu.

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